Wie funktioniert ein Schraubenkompressor

Sonntag, 25. Januar 2009 von admin

Ein Schraubenverdichter (hinlänglich auch unter dem Namen Schraubenkompressor bekannt) gehört wegen seines Aufbaus zu der Gruppe der Rotationsverdichter. Mit Schraubenverdichtern können verschiedene Medien wie Luft oder auch andere Gase (z. B. Helium) verdichtet werden. Min Schraubenverdichtern ist es möglich, einen Druck von bis zu 30 bar zu erzeugen.

Der Schraubenkompressor ist einfach aufgebaut und ist daher klein in den Abmessungen.
In einem Gehäuse sind zwei Wellen angeordnet, auf denen sich zwei schraubenförmige Verzahnungen befinden. Die Verzahnungen müssen so gearbeitet sein, das bei der Drehung der Welle keine Verbindung zwischen der Ansaugseite und der Druckseite entstehen kann. Beide Wellen werden zusammen angetrieben. Die schraubenförmige Verzahnungen laufen so ineinander, das sie immer kleiner werdende Kammern bilden.

Das zu komprimierende Medium dringt in einen Zahngang ein der durch die Drehung der schraubenförmigen Verzahnung wieder verschlossen wird. Alle weiteren Drehungen fördern das Medium weiter und verdichten es dabei. Die geförderte und verdichtete Menge des Mediums ist dabei von der Drehzahl der Wellen abhängig.

Während der Verdichtung wird Öl in die Kammern eingespritzt, das für die Schmierung der mechanischen Teile sorgt und die einzelnen Kammern abdichtet. Das Öl sorgt außerdem für Kühlung der durch die Kompression entstehenden Wärme und dämpft die mechanischen Geräusche.
Das Öl wird später durch einen Ölabscheider aus dem verdichteten Medium entfernt.

Ein Schraubenkompressor ist durch die kleine Bauart sowie geringe Masse überall einsetzbar.

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