In einem Onlineshop ist es ja gelegentlich der Fall, dass ein Artikel nicht mehr lieferbar ist. Entweder ist die Qualität so schlecht, dass man dieses Produkt nicht mehr verkaufen will, der Preis ist gestiegen oder es gibt massive Beschaffungsprobleme. In vielen Fällen zeigt man den Artikel nicht mehr an, löscht Ihn aber auch nicht komplett aus der Datenbank heraus, da er ggf. später wieder in das Lieferprogramm aufgenommen wird.
Einer dieser Fälle ist zum Beispiel ein Oberfrästisch, der auf diese Art deaktiviert wurde. Um dieses deutlich zu machen wurde nicht nur im Titel, sondern auch im Text „nicht mehr lieferbar“ hinterlegt, die Lieferzeit auf „unbekannt“ gesetzt und – der Preis auf 0 Euro gestellt.
….Natürlich gab es jemanden der diesen Artikel nun doch „gekauft“ hat. Auf die Email, in der noch einmal erklärt wurde, dass der Artikel nicht lieferbar sei gab es dann die passende Rückantwort, die in etwa wie folgt aussah :
“ich bin zwar schon 60, und habe nur 8 Klassen Schulbildung, aber Ihre
Aktion betrachte ich als klatten Schwindel.
Wenn ein Artikel ausverkauft ist müssen Sie Ihn rausnehmen, und nicht für 0,-€ zum Kauf anbieten. Ich werde mir vorbehalten, bei nicht annehmbarer Stellungsnahme
Beschwerde bei Verbraucherzentrale über Maßnahmen der Aktion einzuholen.”
Auch mit 8 Jahren Schulbildung sollte es einem schon komisch vorkommen, wenn eine Ware 0 Euro kostet und überall vermerkt ist, dass diese nicht mehr lieferbar ist. Alle Bemühungen den Fall zu erklären scheiterten jedoch an der Unwilligkeit des Kunden auch nur im Ansatz zu verstehen, warum man einen Artikel im Netz finden kann, wenn dieser eigentlich deaktiviert ist.
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